Interner Wettbewerb zum Thema „HERBST“

Nach fast 2 jähriger „Wettbewerbs-Abstinenz“ – wir finden (immer noch) kleine aber feine Fotowettbewerbe „in Präsenz“ einfach schöner – stand am vergangenen November-Stammtisch das Thema „Herbst“ auf der Agenda.

Eine kleine Schar der Fotofreunde überraschte mit originellen Interpretationen zur „goldenen Jahreszeit“ und so standen insgesamt 19 Abzüge im 20x30er Format zur anonym durchgeführten Bewertung durch die Anwesenden.

Gleich blieben dabei die Regeln: Jede/r hat insgesamt bis zu 10 Punkte zu vergeben, wobei auch das Kumulieren auf ein oder mehrere Fotos erlaubt ist. Alles übrige ist dann „Geschmacksache“ und so werden eifrig die Punkte notiert.

  • Wie gut ist das Thema getroffen?
  • Wie originell ist die Bildidee?
  • Wie sieht es mit der „handwerklichen“ Ausführung aus?
  • Von wem könnte das Bild wohl stammen?
  • oder Wo und Wie ist dies entstanden?

Diese oder ähnliche Fragestellungen werden wohl eine Rolle spielen bei der Vergabe und es ist nicht einfach, sich auf die persönlichen Favoriten festzulegen. Am Ende wird ausgezählt und das Ergebnis überrascht (meistens) – das ist das Schöne an solchen Abenden…

KW43 – „Fall“ – Rudi Lausmann

„Fall“

Heuer sind die Blätter „meines“ Herbstmotiv-Ahornbaumes bereits „gefallen“, vor genau einem Jahr leuchtete er noch voll belaubt.

Wie der Winter wohl werden wird? Im Altbayerischen Kalender finde ich hierzu zwei Bauernregeln:


„Ist der Oktober warm und fein, kommt ein strenger Winter drein“ und
„Hält der Oktober das Laub, wirbelt an Weihnachten Staub“

Na, bislang „verspricht“ er wohl eher einen Strengen – moi schaung…

„Fall“

KW42 – „Altweiber vor’m Ulmer Münster“ – Rudi Lausmann

„Altweiber vor’m Ulmer Münster“

Heute früh verführte mich ein besonders schönes Spinnennetz direkt vor dem „Ulmer Münster“ zu diesem Altweiber-Portrait mit dem 1.8-85er. Und mit 800iso und einer 1/4000 sec. lassen sich die immer in Bewegung befindlichen Netzfäden auch scharf genug freistellen.

Auch wenn man meinen könnte, daß folgendes „Fundstück“ hierzu ein Produkt unserer gesellschaftlichen Gegenwart sei – es ergab sich bereits vor mehr als 30 Jahren:

„Das Landgericht Darmstadt hat festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.“ (LG Darmstadt, Az.: 3 O 535/88)

„Altweiber vor’m Ulmer Münster“

KW34 – „Soja“ – Rudi Lausmann

„Soja“

Heuer auch in unseren Breitengraden als Feldfrucht häufiger zu sehen: die Sojabohne.

Sie ist nach Mais und Weizen die meistgehandelste Nutzpflanze (2017, wikipedia) und zählt weltweit zur wichtigsten Ölsaat. Sowohl als wertvolles Lebensmittelöl als auch zur Produktion von Biodiesel und auch für Druckfarben wird ihr Öl gewonnen.

Die Bohnen enthalten sehr viel, qualitativ hochwertiges Eiweiß – ideal geeignet für eine fleischarme/-lose Ernährung, wenn auch der Löwenanteil der Ernte als Tierfutter Verwendung findet.

Ihr dunkles Kapitel schreiben aber die Herren Bolsonaro, Jinping und Trump (jetzt Biden) – das ist aber eine andere Geschichte…

„Soja“