Dabei seit: Mitte der 1980er-Jahre (damals noch „Dia-Freunde“)
Fotofreunde-Contests: „Graf Foto 2013“, 2.Platz 2014
รber mich:
Zum Schulbeginn bekam ich vom Vater eine Sucherkamera mit einem 12er SW-Film geschenkt und seither blicke ich „fotografierend“ in meine Welt. Anfangs รผberlegte ich es mir gut, bevor ich den Auslรถser drรผckte – die chemische Entwicklung eines Nagativfilmes im Labor und die davon „auf Papier gezogenen“ Fotos verschlangen schnell das monatliche Taschengeld. Und oft genug waren die Ergebnisse ernรผchternd.
Spรคter ersetzte ich den SW-Negativfilm durch die sog. „Farbumkehrfilme“ – ein „Abzug“ kostete ca. ein Drittel eines SW-Fotos – und wenig spรคter zรคhlte ein Diaprojektor zur Ausrรผstung. Spรคtestens da wurde mir eines klar: das Licht macht’s aus…
Als ich dann Mitte der 1980er-Jahre meinen ersten Diavortrag (er handelte von einer Winter-Bergtour) beim Foto-Stammtisch der BMW-Werkzeugmacher im Nebenzimmer des Dingolfinger Wasserburgersaals am Herrenweiher zeigte, entwickelte sich eine enge Freundschaft mit diesen fotobegeisterten, voller Ideen steckenden und „bunten“ Gemeinschaft – den DIAFREUNDEN.
Viele Treffen mit wechselnden Beteiligungen und „Stammtischler“, zahlreiche – z.T. aufwรคndig gestaltete Dia-Shows auch vor breitem Publikum und schlieรlich ein – nicht nur technologischer – Wandel vom Analogverfahren zur Digitalwelt sind seitdem Geschichte und haben mein fotografisches Wirken stark beeinflusst…
Am liebsten fotografiere ich „drauรen“ (Neudeutsch „outdoor“), vorrangig auf meinen Urlaubsreisen und in den Bergen. Aber auch gerne auf langgedehnten Spaziergรคngen in unmittelbarer Heimat und mit wachsender Begeisterung zu allen Jahreszeiten im eigenen Garten – unglaublich, was es dabei noch alles zu entdecken gibt. Weniger zieht es mich (bislang) in’s Studio – auch wenn mir die Arbeiten von Kollegen, welche dort ihre Schwerpunkte setzen, durchaus sehr gut gefallen.
Aktuell faszinieren mich die Mรถglichkeiten des „digitalen Fotolabors“, auch „RAW-Konverter“ genannt. Es ist schon beeindruckend, was aus einem digitalen Negativ so alles rauszuholen ist, doch auch hier gilt: das Licht ist’s…
Zu meinen „Lieblingswerkzeugen“ zรคhlen folgende Programme:
- Nikon Capture NX2, Phase One Capture One (8.1), DxO PhotoLab (3), ON1 Photo (10)
- Adobe Photoshop (CC) in Verbindung mit den NIK-tools („Google Nik Collection“; ich nutze PS vorrangig als Plattform fรผr die selektive Arbeit mit den Nik-tools)
- Adobe Lightroom (CC)
- Stumpfl’s Wings Platinum professional (5)
Mit letzterem aus dieser Auflistung gehe ich einer weitereren „Leidens“-schaft ( ;-)) meiner fotografischen Aktivitรคten nach: den Diavortrรคgen. Und damit sind durchaus auch aufwรคndige „Multimediashows“ gemeint, welche ich sowohl im – als auch vor Publikum immer wieder geniese. Ganz getreu dem Motto: „zurรผck zu den Anfรคngen“ oder auf Neudeutsch „back to the roots„…
Und mit folgenden Zitaten namhafter Fotografen mรถchte ich mein Profil abrunden (ich bin immer wieder erstaunt und ein wenig neidisch, wie man mit so wenigen Worten eine derart aussagekrรคftige und tiefsinnige Erkenntnis zum Ausdruck bringen kann):
โEin gutes Foto ist ein Foto, auf das man lรคnger als eine Sekunde schaut.“
(Henri Cartier-Bresson, 1908-2004)
โDie Tatsache, dass eine technisch fehlerhafte Fotografie gefรผhlsmรครig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.“
(Andreas Feininger, 1906-1999)
โDer Amateur sorgt sich um die richtige Ausrรผstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.“
(gefunden in der FC bei Georg IR)
Mein aktuelles Bild der Woche
KW50/2023 – „it’s all over now …“
„โฆ Well, strike another match
Yeah, go start new, go start new
‚Cause it’s all over now, baby blue“
(aus Bob Dylan’s It’s all over now, Baby Blue)
Viel zu schnell ging sie vorbei – unsere Fotoausstellung 2023 „LIEBLINGSSTรCKE“ – und erinnert mich an ein musikalisches Lieblingsstรผck aus den 60er Jahren.

KW49/2023 – „Hochbrรผcke AInimiert“
Schnell noch einen Winterfotoclip hochladen, bevor uns das Tauwetter wieder vom wahrgewordenen โWinterwonderlanddreamโ befreit.
(erstellt u.a. mit Googleโs โFoto-mit-Filmeffekt-AI)
KW46/2023 – „Kormoran“
Nach Studium der NABU-Seite muร ich gestehen, daร das ein oder andere Vorurteil รผber diesen Vogel sich auch bei mir „einnistete“ (schรคm).
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/11608.html

KW45/2023 – „tempus lucis“
Den Herbst kann man durchaus als „Jahreszeit des Lichts“ bezeichnen – gerade in den vergangenen Tagen lassen frรผhmorgendliche und spรคtnachmittรคgliche Lichtstimmungen staunen.
Kommt dann noch eine mehrtรคgig anhaltende Fรถhnlage hinzu heiรt es vorbeugen und genieรen, um den Auswirkungen der dunklen Jahreszeit keinen allzu groรen Raum zu bieten.
Warum man bei einer Google-Suche nach „Jahreszeit des Lichts“ ausgerechnet auf Seiten des Computerspiels Pokรฉmon GO landet, ist mir allerdings etwas „suspekt“โฆ

KW43/2023 – „Wollerzeile“
So nannte man den Dingolfinger Marienplatz zur Zeit der Stadtgrรผndung.
In dieser Zeit bildete sich ein kleine jรผdische Gemeinde in der Stadt und besiedelte vermutlich auch die Wollerzeile. Im Zuge der Armlederpogrome wurden 1338 alle Juden aus Dingolfing vertrieben.
(Quelle: Haus der Bayerischen Geschichte, https://hdbg.eu/juedisches_leben/gemeinde/dingolfing/1407 aufgerufe am 26.10.2023)
รber das „Ob und inwieweit“ es ein jรผdisches Leben in die Gegenwart unseres Stadtgebietes „geschafft“ hat, finde ich bislang leider keine Hinweise im „www“.

KW20/2023 – „Spargelzeit“
Sogar Kaiser Augustus soll ein groรer Spargelfan gewesen sein, ihm wird der Ausspruch „citius quam asparagus coqunatur“ โ was in etwa bedeutet: „der Auftrag solle schneller ausgefรผhrt werden, als der Spargel zum Kochen brauche“ – zugeschrieben.

KW19/2023 – „Sturmlรคuten“
Sattgelbe Rapsfelder und tief hรคngende, dunkle Schlechtwetterwolken – da lรคuten die „Motivklingeln“ Sturm. Wer kann da schon widerstehen?

KW15/2023 – „Oster-Vollmond“
Der Osterhase bescherte uns eine der in diesen Tagen eher seltenen klaren Nรคchte. Und da Ostern und Vollmond nahe zusammenstehen, konnte man am Stausee ein tolles Spektakel beobachten (und fotografieren ๐ ).

KW14/2023 – „Schlummerchen“
Wovon mag diese schlafende Graugans wohl trรคumen?
Ich begegnete ihr Nahe der Teisbacher Brรผcke, sie stand am Rande des Radweges und lieร sich selbst durch meine (sehr Nah-)Aufnahmen nicht aus ihrer Ruhe bringen.

KW13/2023 – „Mรคrzhimmel รผber Dingolfing“
Zumindest einen Vorteil hat das derzeitige Wetter hier in Dingolfing ja schon fรผr „Foto-wรผtige“ – es beschert zumindest in den Abendstunden einen „fotogenen“ Himmel.
(Panorama-Stack aus 8 Hochkantfotos, LAOWA D-Dreamer 15mm)

KW12/2023 – „Alte Kongresshalle, Mรผnchen“
Ein Haiku hierzu (powered by „Bing chat AI“) :
„Eingangshalle leuchtet
retrofuturistisch schรถn
Licht erfรผllt den Raum“

KW11/2023 – „Mondaufgang รผber Dingolfing“
Einen lang gehegten Plan konnte ich nun endlich umsetzen: einen aufgehenden Vollmond รผber der Oberen Stadt. Naja – zum Zeitpunkt des 100%-Mondes verhinderte eine Wolkenschicht die Szenerie, aber einen Tag spรคter zeigte er sich (immerhin noch zu 95% seiner Grรถรe).
Ein Screenshot aus der Planungs-App zeigt die Vorbereitungen zu dieser Aufnahme. Aufgrund der enormen Lichtkontraste zwischen beleuchteten Gebรคuden und angestrahlten Mond braucht es hierzu mindestens zwei Aufnahmen um beides korrekt abzulichten. Das Bild ist ein Stack aus beiden Aufnahmen mit „entsprechenden“ Entwicklungseinstellungen.


KW10/2023 – „Marmite ร soupe“
Mit einem Sรผppchen lรครt sich’s gut starten.

KW09/023 – „Obere Stadt“
Schnappschuร von der Brรผcke am DONAUISAR Klinikum kurz vor einem Schneeschauer vergangene Woche.

KW08/2023 – „Flug nach Poldering“
Die kalten Tage (und Nรคchte) vor zwei Wochen hielten die Schneeglรถckchen noch fest verschlossen, nur die Spitzen wagten sich bereits heraus. Doch die warmen Sonnenstrahlen in dieser Woche lassen den Hang in Poldering wieder „erklingen“ – der Frรผhling ist nicht mehr aufzuhalten.

KW07/2023 – „Villgraten“
Melde mich mit diesem Bild zurรผck von einer Skitourenwoche in Osttirol.
Viel Schnee liegt auch heuer dort in diesem „Schneeloch“ nicht, doch es reicht fรผr eine Menge Spaร. Und wenn auch noch das Wetter mitspielt (hat es ๐ ), dann gibt es nichts Schรถneresโฆ
(am Gipfelgrat des Roten Kinkerle)

KW06/2023 – „eeendlich …“
โฆ fรผr viele langersehnt, begann Anfang Februar die Wintersportsaison im Bayrischen Wald. Selbst die Langlรคufer muรten einen entbehrungsreichen Januar 2023 erleben. Und es zeigte sich einmal mehr, daร mit Schneekanonen alleine keine „weiรe Pracht“ zu zaubern istโฆ

KW05/2023 – „koid is‘ worn“
Der kalte Wind diese Woche geht durch Mark & Bein. Und steht man mit Stativ, Kamera und ND-Filter im Wasser, wird’s einem auch „nur“ warm um’s Herz ๐

KW04/2023 – „Gedenken“
Totenbretter waren auf die Grรถรe der Verstorbenen zugeschnitten, wurden quer รผber zwei Stรผhle gelegt und der in ein Leintuch gehรผllte Leichnam daraufgelegt. Auf dem Brett ging es dann zum Friedhof und dort lieร man den leblosen Kรถrper in das Grab gleiten. Die Bretter wurden als Gedenktafeln dann am Wegesrand aufgestellt.
Doch das ist schon lange her. Bis in das siebte Jahrhundert geht diese uralte Tradition zurรผck.
Im Bayerischen Wald kann man sie – wie hier neben der Arberkapelle – noch oft finden.

KW03/2023 – „Napoleon und die Pappel“
Weithin sichtbar und „schon immer“ ein Erkennungsmerkmal fรผr unseren Landkreis – die drei Pappeln auf der sรผdlichen Isartaler Anhรถhe zwischen Landau und Dingolfing.
Angeblich soll sie Napoleon – wie viele andere Pappeln in ganz Europa – als Schattenspender und Orientierungspunkte auf seinen Heerstraรen pflanzen lassen.
Die aus dem Orient stammenden Bรคume wurden alle aus Steckhรถlzern gezogen, also ungeschlechtlich vermehrt und so findet man nahezu nur mรคnnliche Klone.
In einem Artikel in den Westfรคlischen Nachrichten ist zu lesen, daร die weiblichen Exemplare „unansehlich im Wuchs“ seien – wie schรถn, daร es auch andere Bรคume gibt โฆ ๐

KW02/2023 – „Wattenmeer“
Gegen Mittag ist der Groรteil der 2,5 Mio. Kubikmeter Isarwasser des Dingolfinger Stausees zur Stromerzeugung abgelassen und es zeigt sich das „stรคdtische Wattenmeer“.

KW52/2022 – „Jahreswechsel“
Traditionell wird hier im Chiemgau kurz vor Mitternacht „des oide Johr ausse blosn“.
War’s eher greisli oder eher schee? Egal – laร’mas geh!
„Der Frieden ist das Meisterwerk der Vernunft“
Philosoph Immanuel Kant (1724-1804)

KW51/2022 – „Laub oder Nadeln?“
Schnell noch ein „frostiges Foto“ hochladen, bevor der Winterzauber (vorerst) wieder verschwindet bei uns. Wie bereits auch in den vergangenen Jahren trifft uns das „Weihnachtstauwetter“ wieder exakt in der Weihnachtswoche.
รbrigens: Seit 1954 werden Tief- und Hochdruckgebiete „be-namst“ und bis 1998 sorgten Frauennamen fรผr „schlechtes Wetter“. Seitdem wird jรคhrlich gewechselt so daร es in den ungeraden Jahren nun „mรคnnliche Tiefs“ gibt. Seit 2002 kann auch eine Wetterpatenschaft erworben werden und so Einfluss auf die Namensgebung.
Wie nun das fรผr das diesjรคhrige Schmuddelwetter verantwortliche Tief heiรt, steht noch nicht ganz fest: Honghia wรคre das aktuelle, Isabel kรถnnte es ablรถsen. Weiblich bleibt’s auf jedenfall – ist ja noch ein „gerades Jahr“ ๐

KW50/2022 – „Zeit der Krippen“
Viele sehenswerte Exponate zeigt eine Ausstellung im Museum Dingolfing unter dem Motto „Weihnachten in der Herzogsburg“.
HH Stadtpfarrer Monsignore Martin J. Martlreiter und Museumsleiter Dr. Thomas Kieslinger gewรคhrten einen fachkundigen Einblick in die Welt der Krippen.
Mit passenden und sehr gefรผhlvoll vorgetragenen Stรผcken sorgten die Akteure der Volkstumsgruppe Dingolfing fรผr die musikalische Umrahmung.




KW49/2022 – „Wahrzeichen“
Ein Wahrzeichen Dingolfings – die Hochbrรผcke – einmal „anders“ fotografiert. Die „immer-dabei-Kamera“ am Smartphone erlaubt auch auf einem schon spรคteren Heimweg solche Aufnahmen.

KW48/2022 – „Aaaapfendt …“
„Advent, Advent – ein Lichtleich brennt.“
Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest auf dem Dingolfinger Nikolausmarkt.

KW44/2022 – „lass‘ uns trรคumen…“
Besuch der Fotoausstellung von Bernhard Krempl in Geiselhรถring.

KW43/2022 – „Fall“
Heuer sind die Blรคtter โmeinesโ Herbstmotiv-Ahornbaumes bereits โgefallenโ, vor genau einem Jahr leuchtete er noch voll belaubt.
Wie der Winter wohl werden wird? Im Altbayerischen Kalender finde ich hierzu zwei Bauernregeln:
โIst der Oktober warm und fein, kommt ein strenger Winter dreinโ und
โHรคlt der Oktober das Laub, wirbelt an Weihnachten Staubโ
Na, bislang โversprichtโ er wohl eher einen Strengen โ moi schaungโฆ

KW42/2022 – „Altweiber vor’m Ulmer Mรผnster“
Heute frรผh verfรผhrte mich ein besonders schรถnes Spinnennetz direkt vor dem „Ulmer Mรผnster“ zu diesem Altweiber-Portrait mit dem 1.8-85er. Und mit 800iso und einer 1/4000 sec. lassen sich die immer in Bewegung befindlichen Netzfรคden auch scharf genug freistellen.
Auch wenn man meinen kรถnnte, daร folgendes „Fundstรผck“ hierzu ein Produkt unserer gesellschaftlichen Gegenwart sei – es ergab sich bereits vor mehr als 30 Jahren:
„Das Landgericht Darmstadt hat festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persรถnlichkeitsrechte von รคlteren Damen darstellt.“ (LG Darmstadt, Az.: 3 O 535/88)

KW50/2023 – „it’s all over now …“
„โฆ Well, strike another match
Yeah, go start new, go start new
‚Cause it’s all over now, baby blue“
(aus Bob Dylan’s It’s all over now, Baby Blue)
Viel zu schnell ging sie vorbei – unsere Fotoausstellung 2023 „LIEBLINGSSTรCKE“ – und erinnert mich an ein musikalisches Lieblingsstรผck aus den 60er Jahren.

KW40/2022 – „Schirmschwammal“
Der Gemeine Riesenschirmling oder Parasol (franz. „Sonnenschirm“) hier einmal in seiner eher „untypischen – aber durchaus naheliegenden“ Verwendung. Paniert man ihn รคhnlich einem Schnitzel in der Pfanne, zรคhlt er zur Delikatesse.

KW36/2022 – „Wolkenspiel“
Wie „langweilig“ wรคre ein wolkenloser, blauer Himmel? Der Blick schweift hinรผber zum Watzmann und dem Hochkalterstock, beide zรคhlen zu den Top 5 Deutschlands hรถchster Gipfel.
(klicke auf das Bild und lasse die Wolken ziehen)

KW34/2022 – „Soja“
Heuer auch in unseren Breitengraden als Feldfrucht hรคufiger zu sehen: die Sojabohne.
Sie ist nach Mais und Weizen die meistgehandelste Nutzpflanze (2017, wikipedia) und zรคhlt weltweit zur wichtigsten รlsaat. Sowohl als wertvolles Lebensmittelรถl als auch zur Produktion von Biodiesel und auch fรผr Druckfarben wird ihr รl gewonnen.
Die Bohnen enthalten sehr viel, qualitativ hochwertiges Eiweiร – ideal geeignet fรผr eine fleischarme/-lose Ernรคhrung, wenn auch der Lรถwenanteil der Ernte als Tierfutter Verwendung findet.
Ihr dunkles Kapitel schreiben aber die Herren Bolsonaro, Jinping und Trump (jetzt Biden) – das ist aber eine andere Geschichteโฆ

KW33/2022 – „wiedererstrahlt“
Die Verbindungsstraรe zwischen Teisbach und Loiching ist fertiggestellt und auch das schรถne Wegekreuz erstrahlt wieder im vollen Glanz. Es macht mir Hoffnung, daร sich fรผr die Wiederherstellung Akteure und Geld fanden.
(s.a. KW19/2021โฆ)

KW31/2022 – „musterhaft Abgedroschen“
Jetzt ist die Zeit der Arnt und mit etwas Glรผck findet man auf einem frisch geerntetem Getreidefeld ein schรถnes Muster. Die symmetrische Anpflanzung der 5 Bรคume lรครt die Liebe zur heimischen Natur der Landswirtsleute erahnenโฆ

KW25/2022 – „Taubenschwรคnzchen“
„Auรergewรถhnlich starke Frรผhsommer-Generation: Taubenschwรคnzchen sind im Juni 2022 besonders hรคufig“ – so schreibt der NABU aktuell auf seiner Info-Seite im Netz. (https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/nachtfalter/05175.html )
โฆ„und selbst bei Google hinterlassen die Taubenschwรคnzchen Spuren. Aktuell wird dort dreimal so oft wie in den letzten Sommern nach dem Falter gesucht..“ heiรt es weiter.
Es ist ein faszinierender Besucher im heimischen Garten allemal und ich weiร nicht, wieviele anregende Stunden mir dieses Tierchen schon hinter den Sucher meiner Kamera beschert hat. Ganz zu schweigen von den unzรคhligen „Ausschussfotos-Lรถschaktionen“ ๐ โฆ

KW24/2022 – „Nepomuk“
Die Nepomuklegende entstand vermutlich im Zuge der Rekatholisierungsbemรผhungen im 16./17. Jahrhundert in Bรถhmen. Zeitgleich mit Nepomuk wirkte dort der Reformator Jan Hus. Er war tatsรคchlich der Beichtvater der zweiten Ehefrau von Kรถnig Wenzel IV. Die Legende vertauschte die beiden Geistlichen. Nepomuk wurde als Beichtvater der Kรถnigin genannt und von der Brรผcke gestรผrzt, angeblich weil er dem eifersรผchtigen Kรถnig die Beichten der Kรถnigin nicht verriet.
Einer weiteren Legende nach wurde die Leiche des Nepomuk im Wasser mit fรผnf Flammen gesรคumt, wรคhrend eine andere Legende besagt, dass die Moldau austrocknete und der Leib des Toten so geborgen werden konnte.
Seit dieser Zeit gilt Nepomuk als Schutzpatron von Bรถhmen, Bayern, Salzburg, Seckau, Corregio, Prag, Banat und Santander sowie der Brรผcken, Schiffer, Flรถรer und Mรผller und er soll auch gegen Wassergefahren helfen. Noch bekannter ist er aber als Patron des Beichtgeheimnisses, der Beichtvรคter und der Verschwiegenheit.
Nach lรคngerer Abwesenheit erstrahlt er wieder schรถn restauriert an seiner wohl รผber 300 Jahre alten Linde an der Vils bei Frontenhausen.

KW23/2022 – „jetzt aber schnell…“
… die letzte Woche unserer Ausstellung „Dem Verfall preisgegeben“ im Heimatmuseum der Stadt Landau/Isar ist angebrochen.
Letzte Gelegenheit um unsere Exponate in diesem schรถnen Ambiente zu betrachten.
(ein Klick auf das Foto zeigt einen 360-Grad-Rundgang…)

KW19/2022 – „Passion“
Vom 14. Mai bis 02. Oktober kann man die 42. Oberammergauer Passionsspiele erleben. Ein geistliches Drama vom Leiden und Sterben Jesus Christus, welches auf ein 400 Jahre altes Gelรผbte zurรผckgeht – einer Zeit, in welcher Krieg und Pandemie die Menschen in Europa dahinraffte.
Der SPIEGEL schreibt (u.a.) von einem „โฆstrikten Plรคdoyer gegen Krieg – und auch als Absage an die Idee, man kรถnne mit Waffengewalt Frieden erreichenโฆ“ – heute so wahr wie damals und kรผnftig.
(das Foto entstand wรคhrend der ersten Generalprobe vor Publikum und zeigt neben dem Chor eines der sog. „Lebenden Bilder“ – Szenendarstellungen aus dem Alten Testament).

KW18/2022 – „Rasen-Mรคh“
Es ist wieder soweit – seit Wochen schon wurde in der Nachbarschaft die Rasenmรคhersaison erรถffnet, nun mรผssen auch unsere Gรคnseblรผmchen und Lรถwenzรคhne ihre Kรถpfe lassen. Schade – aber schon in wenigen Tagen werden sie wieder erblรผhenโฆ

KW17/2022 – „stretched“
Stretchlimousine in der Lederergasse anlรคsslich der Mobilschau am vergangenen Sonntag in Dingolfing.

KW16/2022 – „Osterausflug“
In meinem diesjรคhrigen Osternestchen durfte ich mich รผber einen Ausflug ins Frankenland freuen. Er bescherte mir (u.a.) diese lang-ersehnte Aufnahme im Schlosspark Dennenlohe – fรผr mich ein erstes Experiment mit einem 32.000er ND-Filter vor der Linse.
Nach mehreren missglรผckten Versuchen klappte es mit dieser รผber 4-minรผtigen Aufnahme (29mm, M, F/10, 252 sec., iso100).

KW15/2022 – „Karwoche“
Kreuzigungsgruppe unter dem Rippengewรถlbe der Klosterkirche St. Lambert in Klosterseeon.

KW14/2022 – „Aprilwetter“
Das Aprilwetter zaubert schรถne Lichtstimmungen wie hier am Stausee.
Die Graugans findet’s aber eher zum Davonfliegenโฆ ๐

KW13/2022 – „April, April, …“
Pรผnktlicher hรคtte es der April mit seinem sprichwรถrtlichen Wetterkapriolen diesjรคhrig kaum hinbekommen kรถnnen: nach frรผhlingshaften „Mai-Temperaturen“ Anfang der Woche will uns der in der Nacht vom ersten auf den zweiten April zurรผckgekommene Schneefall wohl sagen „er ist noch nicht vorbei, der Winter“.
Den Christrosen macht die plรถtzlich zurรผckgekehrte Kรคlte ja nichts aus, erste Narzissen und Tulpen sehen dies schon andersโฆ

KW09/2022 – „kling – Glรถckchen…“
โฆklinge-linge-ling.
Alle Jahre wieder (mindestens) einen Besuch wert: die Schneeglรถckchenwiese in Poldering (s.a. Beitrag KW08/2021โฆ).
Heuer probierte ich mal einen Fokusstack mit 45 Aufnahmen.

KW08/2022 – „der Letzte seines Standes…“
Wie oft bin ich da wohl achtlos vorbeispaziert? Doch diese Woche muรte ich ihn einfach fotografierenโฆ
Dieser „Automat“ stammt aus einer Zeit, in der ein 10 Pfennigstรผck die Augen eines Kindes (zumindest im Vorschulalter) noch zum Leuchten bringen konnte. Und er funktionierte ohne Strom und Datennetz. Damals zรคhlten neben Feuerwehrmรคnner die Kaugummiautomatenauffรผller wohl zu den begehrtesten Berufsbildernโฆ
Wie viele solcher roten Kรคsten wird es wohl noch geben im Landkreis?

KW06/2022 – „dem Verfall preisgegeben…“
… Endphase.

KW04/2022 – „Lichtblick“
Wรคhrend รผber dem Dingolfinger Isartal diese Woche wieder einmal eine dicke Hochnebeldecke fรผr trรผbe Lichtstimmungen sorgt, verfรผhren hier im Bayerischen Wald Sonnenstrahlen zum Trรคumen. Sanft berรผhren solche Lichtblicke Herz und Seele.

KW03/2022 – „Viererspitze“
Unschwer lรครt sich die Namensgebung dieser himmelsragenden Felsspitze hoch รผber Mittenwald erahnen. Blaualgen sind es, welche die deutliche Signatur in den feuchten Felsstrukturen der Nordwand hinterlassen.

KW02/2022 – „Nachlese“
Leider viel zu schnell vorbeigegangen: die Sonderausstellung „Volksglaube und Aberglaube“ im Museum Dingolfing.
Diese kleine aber feine Ausstellung zeigte anschaulich, wie eng die Grenzen zwischen den beiden „Glaubensrichtungen“ verlรคuft und wie sich eine solche „Abgrenzung“ รผberhaupt finden lieรe (wenn man es denn mรถchteโฆ).
In Zeiten der fake-news, Verschwรถrungstheorien und Pandemie eine durchaus interessante Betrachtungsweise und mehr den je aktuell (man beachte die Jahreszahlen der beiden Zitate).
(fรผr Interessierte: https://www.herzensgeheimnisse-duestereschatten.de )

KW01/2022 – „Aprilwetter“
Ich schaue durch das tropfnasse Fenster und denke an den wundervollen Ausblick am Spitzstein vom vergangenen Sonntag.
Die Wolkenschichten im Westen lieรen bereits das aufziehende Regenwetter erahnen โ feinstes Aprilwetter zum Jahresbeginn.

KW52/2021 – „wieder aktuell“
Zeiten wiederholen sich wohl immer wiederโฆ
(gefunden heute beim Aufstieg auf den Hochries)

KW51/2021 – „es weihnacht’lt am Arber“
Die Hl. Familie aus der Eibenberg-Krippe bei den Arbermandโln im Bayerischen Wald.

KW50/2021 – „Abendspaziergang“
Geht man von der Oberen Stadt – entlang der „รberreste“ des einstigen Franziskanerklosters Richtung „Tunnel“ – erreicht man am Schwibbogen, oder wie er spรคter genannt wurde: Reiserbogen oder auch „Reiches Schultor“, den Durchgang zur Unteren Stadt.
Dieses historische Bauwerk beherbergte im รผbrigen seit Anfang des 19. Jahrhunderts eine Buchdruckerei und ist die „Wiege“ des Dingolfinger Anzeigers, welcher am 10. Mรคrz 1922 erstmalig erschien. Vielen „alteingesessenen Dingolfinger“ ist der Schriftzug der Tageszeitung am Reiserbogen noch in Erinnerungโฆ

KW49/2021 – „bin fertig…“
…mit’m Ramma ๐

KW47/2021 – „sch…COVID“
So wie diese dicke Nebelschicht รผber den Tรคlern des Berchtesgadener Landes vergangenen Samstag, drรผcken die aktuellen Corona-Kontaktbeschrรคnkungsregelungen auf das gesellschaftliche Leben in den Hotspots.
Auch unserer diesjรคhrigen Winterausstellung „Faszination Fotografie“ wurde nun wenige Tage vor Erรถffnung die behรถrdliche Genehmigung entzogen – eine Inzidenz von รผber 1.000 im Landkreis, eine maximal zulรคssige zeitliche Reichweite des noch gรผltigen Pandemiegesetzes in Deutschland sowie der fehlende politische Handlungsspielraum der Entscheidungstrรคger lรครt leider keine andere Wahlโฆ

KW46/2021 – „Waldrapp“
„Waldrapp-Kolonie am Bodensee ist in Gefahr“ – so eine Schlagzeile heute morgen in den Nachrichten auf Bayern1.
linkโฆ
Seit der Jahrtausendwende wird nun versucht, diese vor ca. 400 Jahren in Mitteleuropa ausgestorbene Ibis-Vogelart wieder auszuwildern.
Im alten รgypten galt der Waldrapp als Lichtbringer und Verkรถrperung des menschlichen Geistes und im Islam wird er als Glรผcksbringer angesehen, weil er Noah nach der Sintflut den Weg vom Berg Ararat ins fruchtbare Tal des Euphrat gezeigt hat.
Ich habe ihn 2016 in der sรผdlichen Toskana entdeckt – ein wohl eher seltender Glรผcksfall ๐ .

KW45/2021 – „Nรคbesuppn“
Fรผr Dingolfinger ist es ja nichts Ungewรถhnliches in dieser Jahreszeit, doch bei solch einer โNebelsuppeโ kriegstโ ja den Blues.
Doch vielleicht intensivieren genau diese Kontraste die Glรผcksgefรผhle an einem spรคtherbstlichen Sonnentag (siehe Vorwoche).
Und wennโs bald richtig kalt wird nachtsโฆich freue mich schon auf die Rauhreifbilder am frรผhen Morgenโฆ
รbrigens โ manchmal bilde ich mir in diesen Tagen fast ein, daร es doch Werwรถlfe gibt, aber die kommen ja nur bei Vollmond.

KW44/2021 – „Pfiat di Heabscht“
Vielleicht das letzte Herbstfoto in diesem Jahr aus dem Landkreis โ schee is a gโwenn.

KW42/2021 – „Urlaubsfoto“
Unser Italienurlaub ist zu Ende – ein willkommener Anlass fรผr ein klassisches – wenn auch schrรคges – Urlaubsfoto.
Sicherlich mehrere zehntausendfach fotografiert alleine an diesem Tag kann wohl keiner seiner Besucher widerstehen, selbst ein Foto zu schiessen.

KW39/2021 – „Oidweibasumma“
Geht es nach den Meteorologen, bezeichnet der Begriff „Altweibersommer“ die Schรถnwetterperiode im September, wo es in den klaren Nรคchten stark abkรผhlt und es im Tau der wรคrmeren Morgenstunden zu schรถnen Gebilden an Spinnweben kommt.
Doch ranken sich um diese mรคrchenhaft anmutenden Motive viele Sagen und Geschichten, so wirken darin lt. germanischer Mythologie die alten Schicksalsgรถttinnen – die „Nornen“ und spinnen die Lebensfรคden der Menschen โฆ
In der Edda (islรคndisch/skandinavische Gรถtter- und Heldensagen) heiรt es:
„Eine Esche weiร ich,
heiรt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weiรer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Tรคler fรคllt.
Immergrรผn steht er
รผber Urds Brunnen.“

KW38/2021 – „a Bradl gibt’s“
Der September geht in die zweite Hรคlfte, das Oktoberfest „ist im home-office“ – hรถchste Zeit fรผr a griabigs Bradl dahoamโฆ

KW37/2021 – „Mundraub“
ฮฮญฮบฮปฮฑ – unsere Gartenspinne – hat sich wohl zu frรผh auf ihr heutiges Frรผhstรผck gefreut. Eine Hornisse entdeckte den in ihrem Netz gefangenen Kohlweiรling und verspeiste ihn vor ihren zahlreichen Augen.
Dem Schmetterling war’s wohl eh schon egalโฆ

KW36/2021 – „Lagonda“
Ein Auto aus einer Zeit, als der Wind (bzw. ein CW-Wert) bei der Konstruktion einer Fahrzeugkarosserie noch keine Rolle spielte.
„Gefunden“ hab‘ ich es unterhalb des Staubbachfall’s vergangene Woche, weshalb ich eine weitere Strophe aus Goethes „Schweiz-Gedicht“ zitiere:
„Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schรคumende Wogen.“
(Johann Wolfgang von Goethe, 1779, aus „Geister รผber den Wassern“)

KW35/2021 „Geister รผber den Wassern“
Schon lange vor der Erfindung der Fotografie zog er bereits die Menschen in seinen Bann und heute zรคhlt er wohl zu einem der meist abgelichteten Wasserfรคlle in Europa – der Staubbachfall โฆ
„Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muร es,
Ewig wechselnd.“
(Johann Wolfgang von Goethe, 1779)
โฆ doch nicht nur bei Poeten, Fotografen und Sommerfrischlern stehen die Lauterbrunner Felswรคnde hoch im Kurs – eine Gruppe von Extremsportlern hat seit den 90er Jahren hier ein Eldorado fรผr sich entdecktโฆ
Neugierig geworden? :
https://www.deutschlandfunkkultur.de/extremsport-der-tod-fliegt-mit.966.de.html?dram:article_id=294973
https://www.youtube.com/watch?v=niaYWBAEbus

KW34/2021 – „mittlerer Weinschwรคrmer“
Hรคtte sie nicht ihre bedrohlich wirkenden Augenflecken aufgestellt, ich hรคtte sie glatt รผbersehen beim gestrigen Brombeerzupfen in einer der grad‘ eher seltenen Regenpausen.
Diese stattliche Raupe mit einer Grรถรe von gut 7-8 cm steht wohl kurz vor ihrer Verpuppung und entwickelt sich nach dem รberwintern zu einem farbenprรคchtigen Falter. Ob mir da auch einmal ein Foto vergรถnnt sein wirdโฆ?

KW33/2021 – „neue Wege“
Waren das noch Zeiten, als man als Wanderer bei uns in den Alpen noch „Neuland“ betreten konnte. Ein wenig Fantasie und eine Portion Kondition reichten aus, um ausgetretenen Pfaden auszuweichen.
Der รbergang vom Gehen zum Kraxeln ergab sich dabei beinahe von alleine – fรผr’s „ernsthafte“ Klettern muรte man dann schon ein wenig mehr รผben und dazulernen. Spektakulรคr dann die erste Begegnung mit Drachenflieger und Gleitschirmpiloten, welche sich fรผr eine ganz besondere Art eines „Abstiegs“ begeisterten.
Mountainbikes – egal ob hardtail oder fully – mit oder ohne „E“ – belagern die Wege, Pfade und Trails meist im Sommer und der Winter gehรถrt dem Skitourengeher, Boardern oder Rinnen-Spezialisten.
Heute erobern sich top trainierte Adrenalin-Junkies mit Wingsuites und Slacklines weitere – nie fรผr mรถglich gehaltene – „Rรคume“โฆ
(Slacklines, auf dem Weg vom Schartenkopf in den Ammergauer Alpen.)

KW32/2021 – „Reisefieber“
„Gut zu reisen ist besser als anzukommen.“
(Buddha)
Erinnerungen an meine Tibetreise im Frรผhsommer 2006.
Nach ersten Erfahrungen mit einer digitalen „Aldi-Kamera“ legte ich mir meine erste DSLR, eine Minolta 7D mit APS-C-Sensor und 6 Megapixel Auflรถsung, zu. Leider konnte ich damals noch nicht erahnen, welches Potenzial in einer Post-RAW-Entwicklung steckt und so „landeten“ รผberwiegend jpg-Dateien auf den CF-Karten.

KW31/2021 – „Wieder da …“
Beinahe hรคtte ich geglaubt, daร die Buchsbaumzรผnslerplage heuer ausfรคllt – denkste!
In den vergangenen Tagen konnte ich vermehrt Spatzen in den Buchsbรผschen beobachten, konnte jedoch bei genauerer Inspektion keine Gelege oder Fraรspuren des Zรผnslers entdecken. Doch nun ist es wieder soweit – hรถchste Zeit fรผr eine XenTari-Behandlungโฆ

KW30/2021 – „Salmei, Dalmei, Adomei“
Dank des Smart-„Zauberknochens“ konnte ich Kรผhlwalda vor dem Schleier des Vergessens in Form eines jpg’s bewahren.
Ihr Abbild darf nun als „Bild der Woche“ bei den Fotofreunden Dingolfing „Aufsehen erregen“ – Schampampurasch ๐

KW29/2021 – „Hinter Gitter …“
โฆeingesperrt oder beschรผtzt?
Wie so oft eine Frage des eigenen Standpunktes und seiner Betrachtungsweise ๐
Mal sehen, wie oft und zu welchen Gegebenheiten unsere „Banner“ noch so ihre Verwendung finden werden. Der Auftakt anlรครlich der Lichtershow im Caprima ist schon mal gelungen ๐

KW28/2021 – „Mรครครครค-dchen bin…“
โฆdas wรผrde dir mit „Albin’s M-Power V8“ unter der Haube (s.Bild KW27) nicht so oft passieren – oder?

KW27/2021 – „Ein Bett im …“
โฆKornfeld – das ist immer frei, denn es ist Sommer und was ist schon dabei? โฆ
Alles andere รผberlasse ich dem „Kopf-Kino“ ๐

KW26/2021 – „Heimlichleiden“
Eigentlich hatte ich heute ein anderes Motiv ausgewรคhlt, doch als ich beim Joggen an einem meiner heimatlichen Lieblingsorte vorbeikam, traf es mich wie ein Blitz. Nach Wasserhรคuschen und Energieverteiler hat es nun ein Gotteshaus und Wallfahrtsort „erwischt“.
Alkohol? geistige Verblendung? Hass? Was mag einen Menschen zu solch einer Handlung bewegen?
Ich bete darum, daร dieser Mensch irgendwann erfรผhlen mag, was er mit derartigen Aktionen anrichtet und den Weg zur Reue und Wiedergutmachung findet.

KW25/2021 – „SUPler“
Neue Trendsportart โstand up paddlingโ (ndb. Schdรคh-Ruadan) โ kurz โSUPโ โ hier am Lago di Tenno/Trentino.
Die Gรคstetruppe eines nahegelegenen Hotels folgt aufmerksam den Anweisungen eines SUP-Guides.

KW24/2021 – „GLOCKENLรUTEN“
Als kรถnne man ihren sรผรen Klang hรถren โ Kuhschellen in den Pfunderer Bergen. Im heimischen Garten sind sie lรคngst verblรผht, hier auf 2.400m machte die Schneedecke erst kรผrzlich Platz und die Bergblumen mรผssen sich nun beeilen โ in spรคtestens 4 Monaten steht der Winter wieder vor der Tรผr.

KW23/2021 – „Schรคrtenspitze“
Frรผhling in den Bergen – wie hier mit Blick auf die Schรคrtenspitze im Berchtesgadener Land.

KW22/2021 – „Storchschnabel“
Seit wenigen Tagen sind sie wieder erblรผht bei uns im Garten: die Storchschnรคbel.
Ihren Namen haben sie allerdings von der Form ihres Fruchtstandes – dieser erinnert an den Schnabel eines Storches oder der eines Kranichs, weshalb sie frรผher auch „Kranichschnabel“ genannt wurden. Botanisch heiรen sie „Geranium„, was vom griechischen Wort „gรฉranos“ (=Kranich) abstammt.
Und riechen kann man sie auch gut, denn sie duften nach ihren Verwandten – den beliebtesten und bekanntesten Balkonpflanzen – den Geranien (Pelargonien).

KW21/2021 – „Hiadz g’langds scho wiedaโฆ“
โฆmit dem Regen! So oder so รคhnlich ist das Gezwitscher des Jungvogels wohl zu รผbersetzen.
Wenig spรคter startete er รผbrigens seinen Erstflug und ist seither „nimmer wieder gesehen“ – VIEL GLรCK da drauรen!

KW20/2021 – „Gut beschirmt“
Wetterkapriolen sind wohl ~das~ Thema der Woche, da schlieรe ich mich gerne an ๐
Gut ist, wenn man da beschirmt unterwegs ist.

KW19/2021 – „aus Versehen?“
Hoffentlich wurde dieses schรถne Wegekreuz in der Nรคhe von Loiching versehentlich beschรคdigt und wird bald wiederhergestelltโฆ

KW18/2021 – „357.370 km“
Neben unserem โMega-Eventโ vergangene Woche mit der Erรถffnung der ersten Outdoor-Fotoausstellung in Dingolfing ereignete sich beinahe unbeachtet ein weiteres Highlight:
mit 357.370 km erreichte der Mond am 27.04.2021 um 17:25 Uhr die kรผrzeste Entfernung zu unserer Erde โ Astronomen sprechen vom โPerigรคumโ. Um 20:57 Uhr ging er vollbeschienen bei uns auf und erreichte wenig spรคter die Kirchturmspitze von St. Leonhard in Oberdingolfing. Um diese Uhrzeit โ also kurz nach Ende der sog. โBlauen Stundeโ โ hat man das Licht der Nautischen Dรคmmerung, vorausgesetzt das Wetter spielt mitโฆ
Vergangenen Dienstag war alles perfekt und der relativ kalte April heuer bescherte mir zu diesem Ereignis sogar eine klare Atmosphรคre โ fรผr diese Bedingungen wird es ein paar Jahre dauern, bis sie sich wiederholen werden.
รbrigens: der nรคchste (und letzte in diesem Jahr) sog. โSupermondโ wird am 26.05.2021 erwartet, dann kommt er zur โGoldenen Stundeโ รผber den Horizontโฆ

KW17/2021 – „Lichtjรคger“
Es war schon kurz vor 18:00 Uhr, als der letzte Regenschauer vergangene Woche vorรผberzog.
Die Luft ist kรผhl und riecht wie „frisch gewaschen“, die schweren Wolken sind entladen und machen den Weg frei fรผr das erste und zugleich letzte Blau an diesem triesten Tage. Jetzt noch schnell rein in die Laufschuheโฆ

KW16/2021 – „Frรผhlingsbo(o)te“
Irgendwie tut er sich schwer, der Frรผhling heuer.
Und tatsรคchlich – beim Durchstรถbern meiner Frรผhjahrsfotos von den beiden vorangegangenen Jahren konnte ich es gut sehen: die „Natur“ hรคngt – zumindest bei uns in der Region – so ca. 2-3 Wochen hinterher.
Jetzt aber hurtig, damit’s zur Ausstellung schรถn blรผht รผberall ๐ โฆ

KW15/2021 – „Zirren“
„In Frauen und in Cirren kann man sich irren“ – so eine bekannte Weisheit aus der Welt der Wetterkunde.
Damit ist gemeint, daร lรคngst nicht jeder Cirrus ein Schlechtwetterbote ist. Doch Anfang der Woche kรผndigte diese beachtliche Wolkenformation Aprilwetter „vom Feinsten“ an.

KW14/2021 – „FROHE OSTERN !“
Nun verbringen wir bereits die zweiten Osterferien „kontaktbeschrรคnkt“ zuhause. Keine Skitouren mit sonnigen Firnabfahrten, kein Dolce Vita am Gardasee, ja nicht mal einen Abend beim Lieblingsitaliener.
Wie es wohl nรคchstes Jahr werden wird?

KW13/2021 – „Herzenswunsch“
Ob es einen Zusammenhang mit der aktuellen Umstellung auf Sommerzeit gibt?
Gefunden – รผber einem Papierkorb hรคngend – in der Nรคhe des Dingolfinger Caprima’s.
(draufklicken und Briefchen รถffnenโฆ)
รbrigens: ich wรผnsche mir sehnlichst, daร unsere Ausstellung im Mai d.J. stattfinden kann ๐ .

KW12/2021 – „Schwedenschanze“
Der unscheinbare Hรผgel (โSchanzeโ) hoch รผber Dingolfing erinnert mit seinem steinernen Kreuz an die schlimme Zeit wรคhrend des 30jรคhrigen Krieges. Es war das Ende einer Epoche des ersten Wachstums der Stadt โ der blรผhende Handel der spรคten Gotik und der Gewerbefleiร der Bรผrger in der Textil- und Lederverarbeitung fรผhrten zu einem gewissen Reichtum.
Doch dann folgten die groรen Kriege der europรคischen Mรคchte. Als gegen Ende des Dreiรigjรคhrigen Krieges die Schweden ein zweites Mal in die Gegend einfielen, gesellte sich ihnen ein noch schlimmerer Begleiter โ die Pest.
โDie Wohnungen der Pestkranken wurden gesperrt und vor denselben ein Schabes (= Strohbรผndel) gesetzt als Warnungszeichen dieser traurigen Stรคtte des Elends und der Gefahrโ.
Gut, daร diese Zeiten lange zurรผckliegenโฆ

KW11/2021: „Hoffnung“
Das Wasserhรคuschen erstrahlt wieder im frischen Weiss, die โKunstwerkeโ der Corona-Schmierfinken sind verschwunden โ wie lange wirdโs wohl halten?

KW08/2021: „Vorfrรผhling“
Die Erstblรผte der Schneeglรถckchen zeigen im „phรคnologischen Kalender“ den Anfang des Vorfrรผhlings.
Und mindestens so interessant: gar nicht weit entfernt findet sich eines der grรถรten wilden Schneeglรถckchenvorkommen Bayerns.
Neugierig geworden? Hier gibt’s aktuelle Info’s im BR…
(oder hier ab min. 23:15…)

KW02/2021: „grod dass glangt“
So kann das Jahr gut starten – endlich ein paar Zentimeter Schnee bei uns, gerade genug um eine erste Langlaufspur รผber die heimischen Felder zu ziehen. Leider wird es nicht lange anhalten, die beiden Tiefs Erhan und Flaviu bringen uns Regen und wรคrmere Temperaturenโฆ

Meine Bilder des Jahres 2020
… unter diesem Motto stand unser diesjรคhriger interner Jahresabschluss-Wettbewerb und fรผr einen eher „generischen“ Titel fรคllt mir die Auswahl schwer – zu umfangreich ist da mein „Archiv“.
Ich wagte nun mal ein Experiment: haben Smartphone-images รผberhaupt eine Chance?
Die Abbildungsqualitรคt der kleinen Sensoren und Objektive und vor allem die ausgereiften SW-Lรถsungen erlauben z.T. auรergewรถhnliche Aufnahmen – zumal die „Ausrรผstung“ ja nahezu immerdabei ist ๐ .

Die Aufnahme entstand beim Abstieg auf dem sog. „Bayr. Stiegel“ vom Hochstaufen. Der Kletterer befindet sich auf einem der anspruchsvollen Klettersteige – dem „Pidinger“.
… Experiment gelungen ๐
hier geht’s weiter mit meinem „aktuellem Bild der Woche“ 2020
KW52/2020: „kimmโ zum Krippal“
Leider sind in diesem Jahr Krippenausstellungen kaum oder nur sehr eingeschrรคnkt zu besuchen gewesen.
Schade โ auf mich wirken sie immer noch so faszinierend wie zu Kindeszeitenโฆ
Hier seht ihr ein Erbstรผck, welches ich alljรคhrlich bei uns zuhause in stundenlanger โmedidativer Versenkungโ aufstelle und bei jeder Figur innehalte und bewundere, mit welcher Hingabe der Schnitzer wohl daran gearbeitet haben wird.
(Die Holzkrippe entstand wรคhrend des zweiten Weltkrieges und wurde von meiner alleinerziehenden Groรmutter fรผr 300 Reichsmark sowie 2 Gรคnsen von einem Hobby-Schnitzer aus der Nachbarschaft erstanden. Es grenzt fรผr mich an ein Wunder, daร dieses filigrane Schmuckstรผck den Transport wรคhrend der Heimatvertreibung aus dem heutigen Sudetenland heil รผberstand โ es muรte dabei Platz finden in einer ca. 120 x 60 x 40cm groรen Holzkiste, welche fรผr das gesamte (!) Hab&Gut einer Familie zur Verfรผgung stand).

KW51/2020: „Quer-Denkmal“
Maskenpflicht hin oder her – daร das Nicht-Tragen von Masken nicht vor Blรถdheit schรผtzt, macht dieses Querdenker-„Denkmal“ mehr als deutlich. Zur Kindheit des/der „Kรผnstler/in“ gab’s definitiv keine Maskenpflicht.
Nichts gegen Querdenken – wenn es mit DENKEN zu tun hat – Querdenker: denkt malโฆ

KW49/2020: „sie sind da“
Nun sind sie da – die Gelben. Neben den Grauen, Braunen und Blauen gesellt sich nun seit dieser Woche also auch eine Gelbe Tonne. Langsam wird’s eng um’s Haus.
Fast zeitgleich „wuchsen“ die Christbรคume am Dingolfinger Marienplatz – ein schรถner Lichtblick in Zeiten der anstehenden Corona-Weihnachtstage.

KW48/2020: „Eiswichtl“
Am Wochenende habโ ich sie entdeckt: die Eiswichtl sind wieder da!
Zunรคchst nur in den Vormittagsstunden oder im Schatten nordseitiger Bรถschungen lachen sie aus den Pfรผtzen, um sich mit zunehmender Sonneneinstrahlung wieder zu verdrรผcken.
Manchmal ereilt sie auch ein unvorsichtiger Tritt oder ein neugieriger Sprungโฆ

KW 47/2020: „Im Frรผhtau zu Bergeโฆ“
โฆwir zieh’n – fallera! Wer kennt sie nicht – diese alte Volksweise?
Corona sorgt nun auch frรผhmorgens auf Bayerns Straรen fรผr Verkehrsdichte – von den Wanderparkplรคtzen und den selbst sonst einsamen Gipfeln gar nicht erst zu sprechen. Da heiรt es (einmal mehr) frรผh – sehr frรผh – aufstehenโฆ
Die Aufnahme entstand vergangenen Sonntag im รถstlichen Chiemgau – gerade als die aufgehende Sonne den dicken Nebel langsam auflรถst und einen Blick freigibt auf die Kรคmme der Berchtesgadener Alpen bis hinรผber zum Dachsteingebirge.

KW45/2020 – „Herbstmรคrchen“
โฆ der bรถse Wind blรคst den Bรคumen das Gold aus der Krone und es naht die lange Zeit der Dunkelheit und kalten Nรคchteโฆ

…
Die „Corona-Ausstellung im DINGOLFINGER ANZEIGER
In Kooperation mit dem Dingolfinger Anzeiger gibt es „in Zeiten von Corona“ eine Ausstellung der ganz besonderen Art: in regelmรครigen Abstรคnden wagen wir uns fotografisch an ein vorgegebenes Thema und ein Auszug daraus schafft es auf eine Art „Ausstellungsseite“ der lokalen Tageszeitung.
Eine schรถne Idee, die bereits viel Zuspruch findet … ๐
Thema „Frรผhlingserwachen“




Thema „Alltag zuhause“



Thema „Natur und Wรคlder“










Thema „Elemente“



Thema „Gewรคsser“



Om Mane Padme Hum







Thema „Orte – verlassen wegen Corona“






Thema „Technik“




Thema „Fernweh und Reiselust“




Everest, Lotse, Makalu






Thema „Berufswelten“ (keinen Beitrag)
Thema „Genuรwelt Essen & Trinken“ (keinen Beitrag)
Ausblick auf die geplante Ausstellung „Dem Verfall preisgegeben“
(eigentlich noch streng geheim – aber wer es bisher geschafft hat, gehรถrt belohnt ๐ )
UPDATE: siehe unter Ausstellungen…
























