Rudi Lausmann

Dabei seit:     Mitte der 1980er-Jahre (damals noch „Dia-Freunde“)
Fotofreunde-Contests:    „Graf Foto 2013“, 2.Platz 2014

Über mich:
Zum Schulbeginn bekam ich vom Vater eine Sucherkamera mit einem 12er SW-Film geschenkt und seither blicke ich „fotografierend“ in meine Welt. Anfangs überlegte ich es mir gut, bevor ich den Auslöser drückte – die chemische Entwicklung eines Nagativfilmes im Labor und die davon „auf Papier gezogenen“ Fotos verschlangen schnell das monatliche Taschengeld. Und oft genug waren die Ergebnisse ernüchternd.
Später ersetzte ich den SW-Negativfilm durch die sog. „Farbumkehrfilme“ – ein „Abzug“ kostete ca. ein Drittel eines SW-Fotos – und wenig später zählte ein Diaprojektor zur Ausrüstung. Spätestens da wurde mir eines klar: das Licht macht’s aus…

Als ich dann Mitte der 1980er-Jahre meinen ersten Diavortrag (er handelte von einer Winter-Bergtour) beim Foto-Stammtisch der BMW-Werkzeugmacher im Nebenzimmer des Dingolfinger Wasserburgersaals am Herrenweiher zeigte, entwickelte sich eine enge Freundschaft mit diesen fotobegeisterten, voller Ideen steckenden und „bunten“ Gemeinschaft – den DIAFREUNDEN.

Viele Treffen mit wechselnden Beteiligungen und „Stammtischler“, zahlreiche – z.T. aufwändig gestaltete Dia-Shows auch vor breitem Publikum und schließlich ein – nicht nur technologischer – Wandel vom Analogverfahren zur Digitalwelt sind seitdem Geschichte und  haben mein fotografisches Wirken stark beeinflusst…

Am liebsten fotografiere ich „draußen“ (Neudeutsch „outdoor“), vorrangig auf meinen Urlaubsreisen und in den Bergen. Aber auch gerne auf langgedehnten Spaziergängen in unmittelbarer Heimat und mit wachsender Begeisterung zu allen Jahreszeiten im eigenen Garten – unglaublich, was es dabei noch alles zu entdecken gibt. Weniger zieht es mich (bislang) in’s Studio – auch wenn mir die Arbeiten von Kollegen, welche dort ihre Schwerpunkte setzen, durchaus sehr gut gefallen.

Aktuell faszinieren mich die Möglichkeiten des „digitalen Fotolabors“, auch „RAW-Konverter“ genannt. Es ist schon beeindruckend, was aus einem digitalen Negativ so alles rauszuholen ist, doch auch hier gilt: das Licht ist’s…

Zu meinen „Lieblingswerkzeugen“ zählen folgende Programme:

  • Nikon Capture NX2, Phase One Capture One (8.1), DxO PhotoLab (3), ON1 Photo (10) 
  • Adobe Photoshop (CC) in Verbindung mit den NIK-tools („Google Nik Collection“; ich nutze PS vorrangig als Plattform für die selektive Arbeit mit den Nik-tools)
  • Adobe Lightroom (CC)
  • Stumpfl’s Wings Platinum professional (5)

Mit letzterem aus dieser Auflistung gehe ich einer weitereren „Leidens“-schaft ( ;-)) meiner fotografischen Aktivitäten nach: den Diavorträgen. Und damit sind durchaus auch aufwändige „Multimediashows“ gemeint, welche ich sowohl im – als auch vor Publikum immer wieder geniese. Ganz getreu dem Motto: „zurück zu den Anfängen“ oder auf Neudeutsch „back to the roots“…

Und mit folgenden Zitaten namhafter Fotografen möchte ich mein Profil abrunden (ich bin immer wieder erstaunt und ein wenig neidisch, wie man mit so wenigen Worten eine derart aussagekräftige und tiefsinnige Erkenntnis zum Ausdruck bringen kann):

„Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.“
(Henri Cartier-Bresson, 1908-2004)

„Die Tatsache, dass eine technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.“
(Andreas Feininger, 1906-1999)

„Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.“
(gefunden in der FC bei Georg IR)

Meine Bilder des Jahres 2020

… unter diesem Motto stand unser diesjähriger interner Jahresabschluss-Wettbewerb und für einen eher „generischen“ Titel fällt mir die Auswahl schwer – zu umfangreich ist da mein „Archiv“.

Ich wagte nun mal ein Experiment: haben Smartphone-images überhaupt eine Chance?

Die Abbildungsqualität der kleinen Sensoren und Objektive und vor allem die ausgereiften SW-Lösungen erlauben z.T. außergewöhnliche Aufnahmen – zumal die „Ausrüstung“ ja nahezu immerdabei ist 😉 .

„da Pidinger“

Die Aufnahme entstand beim Abstieg auf dem sog. „Bayr. Stiegel“ vom Hochstaufen. Der Kletterer befindet sich auf einem der anspruchsvollen Klettersteige – dem „Pidinger“.

„Cipressi“

Es handelt sich wohl um eines der meistfotografiertesten Motive der Toskana: die Zypressen-Gruppe im Val d’Orcia. Ich hatte heuer das große Glück, im „Corona-Herbst-Reiseloch“ noch kurz vor erneutem Lockdown eine wunderschöne Reise durchzuführen…

„mmmhh“

Eine süße Mietzekatze schleckt sich die Pfoten und eine kunstvoll gestaltete Menükarte zeigt einen Fisch. Für diese „streetscene“ muß es schnell gehen – ideales Einsatzfeld von Smartphones…

… Experiment gelungen 🙂

Mein aktuelles Bild der Woche

KW03/2021:„Filtering Face Piece“

Wenn’s so einfach wäre: pack‘ den Virus und schmeiss ihn weg.
Seit Anfang dieser Woche versuchen wir – neben der 15km Beschränkung – mit sog. FFP2-Masken in Geschäften und Verkehrsmitteln die Ansteckung „in Griff“ zu bekommen…

„Filtering Face Piece“

KW02/2021: „grod dass glangt“

So kann das Jahr gut starten – endlich ein paar Zentimeter Schnee bei uns, gerade genug um eine erste Langlaufspur über die heimischen Felder zu ziehen. Leider wird es nicht lange anhalten, die beiden Tiefs Erhan und Flaviu bringen uns Regen und wärmere Temperaturen…

„grod dass glangt“

KW01/2021: „Prosit-Neujahr!“

Auf daß der Spaß nicht zu kurz kommen mag 🙂

„Prosit-Neujahr!“

KW52/2020: „kimm‘ zum Krippal“

Leider sind in diesem Jahr Krippenausstellungen kaum oder nur sehr eingeschränkt zu besuchen gewesen.
Schade – auf mich wirken sie immer noch so faszinierend wie zu Kindeszeiten…

Hier seht ihr ein Erbstück, welches ich alljährlich bei uns zuhause in stundenlanger „medidativer Versenkung“ aufstelle und bei jeder Figur innehalte und bewundere, mit welcher Hingabe der Schnitzer wohl daran gearbeitet haben wird.

(Die Holzkrippe entstand während des zweiten Weltkrieges und wurde von meiner alleinerziehenden Großmutter für 300 Reichsmark sowie 2 Gänsen von einem Hobby-Schnitzer aus der Nachbarschaft erstanden. Es grenzt für mich an ein Wunder, daß dieses filigrane Schmuckstück den Transport während der Heimatvertreibung aus dem heutigen Sudetenland heil überstand – es mußte dabei Platz finden in einer ca. 120 x 60 x 40cm großen Holzkiste, welche für das gesamte (!) Hab&Gut einer Familie zur Verfügung stand).

„kimm‘ zum Krippal“

KW51/2020: „Quer-Denkmal“

Maskenpflicht hin oder her – daß das Nicht-Tragen von Masken nicht vor Blödheit schützt, macht dieses Querdenker-„Denkmal“ mehr als deutlich. Zur Kindheit des/der „Künstler/in“ gab’s definitiv keine Maskenpflicht.

Nichts gegen Querdenken – wenn es mit DENKEN zu tun hat – Querdenker: denkt mal…

„Quer-Denkmal“

KW50/2020: „Scheiblbach“

Eines meiner diesjährigen Lieblingsplatzl beim sonntäglichen Winterspaziergang: der Scheiblbachzufluss zum Isarstausee bei Loiching – gesehen vom gegenüberliegenden Dammweg.
(aus der Reihe „Stausehereien“)

„Scheiblbach“

KW49/2020: „sie sind da“

Nun sind sie da – die Gelben. Neben den Grauen, Braunen und Blauen gesellt sich nun seit dieser Woche also auch eine Gelbe Tonne. Langsam wird’s eng um’s Haus.
Fast zeitgleich „wuchsen“ die Christbäume am Dingolfinger Marienplatz – ein schöner Lichtblick in Zeiten der anstehenden Corona-Weihnachtstage.

„sie sind da“

KW48/2020: „Eiswichtl“

Am Wochenende hab‘ ich sie entdeckt: die Eiswichtl sind wieder da!

Zunächst nur in den Vormittagsstunden oder im Schatten nordseitiger Böschungen lachen sie aus den Pfützen, um sich mit zunehmender Sonneneinstrahlung wieder zu verdrücken.
Manchmal ereilt sie auch ein unvorsichtiger Tritt oder ein neugieriger Sprung…

„Eiswichtl“

KW 47/2020: „Im Frühtau zu Berge…“

…wir zieh’n – fallera! Wer kennt sie nicht – diese alte Volksweise?

Corona sorgt nun auch frühmorgens auf Bayerns Straßen für Verkehrsdichte – von den Wanderparkplätzen und den selbst sonst einsamen Gipfeln gar nicht erst zu sprechen. Da heißt es (einmal mehr) früh – sehr früh – aufstehen…

Die Aufnahme entstand vergangenen Sonntag im östlichen Chiemgau – gerade als die aufgehende Sonne den dicken Nebel langsam auflöst und einen Blick freigibt auf die Kämme der Berchtesgadener Alpen bis hinüber zum Dachsteingebirge.

„Im Frühtau zu Berge…“

KW46/2020: „Goldstängel“

Die kupfergefärbten Grashalme weben einen goldenen Teppich auf die mageren Matten der Voralpengipfel. Es bleiben nur noch wenige Tage, dann wird auch hier der erste Schneefall für einen erneuten Farb-, Formen- und Stimmungswechsel sorgen…

Goldstängel

KW45/2020: „Herbstmärchen“

… der böse Wind bläst den Bäumen das Gold aus der Krone und es naht die lange Zeit der Dunkelheit und kalten Nächte…

Herbstmärchen

Die „Corona-Ausstellung im DINGOLFINGER ANZEIGER

In Kooperation mit dem Dingolfinger Anzeiger gibt es „in Zeiten von Corona“ eine Ausstellung der ganz besonderen Art: in regelmäßigen Abständen wagen wir uns fotografisch an ein vorgegebenes Thema und ein Auszug daraus schafft es auf eine Art „Ausstellungsseite“ der lokalen Tageszeitung.
Eine schöne Idee, die bereits viel Zuspruch findet … 🙂

Thema „Frühlingserwachen“

Thema „Alltag zuhause“

Thema „Natur und Wälder“

Thema „Elemente“

Thema „Gewässer“

Thema „Orte – verlassen wegen Corona“

Thema „Technik“

Thema „Fernweh und Reiselust“

Thema „Berufswelten“ …(erscheint demnächst)

Thema „Genußwelt Essen & Trinken“ …(erscheint demnächst)


Ausblick auf die geplante Ausstellung „Dem Verfall preisgegeben“

(eigentlich noch streng geheim – aber wer es bisher geschafft hat, gehört belohnt 😉 )