Der unscheinbare Hügel („Schanze“) hoch über Dingolfing erinnert mit seinem steinernen Kreuz an die schlimme Zeit während des 30jährigen Krieges. Es war das Ende einer Epoche des ersten Wachstums der Stadt – der blühende Handel der späten Gotik und der Gewerbefleiß der Bürger in der Textil- und Lederverarbeitung führten zu einem gewissen Reichtum.
Doch dann folgten die großen Kriege der europäischen Mächte. Als gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges die Schweden ein zweites Mal in die Gegend einfielen, gesellte sich ihnen ein noch schlimmerer Begleiter – die Pest. „Die Wohnungen der Pestkranken wurden gesperrt und vor denselben ein Schabes (= Strohbündel) gesetzt als Warnungszeichen dieser traurigen Stätte des Elends und der Gefahr“.
Die Erstblüte der Schneeglöckchen zeigen im „phänologischen Kalender“ den Anfang des Vorfrühlings. Und mindestens so interessant: gar nicht weit entfernt findet sich eines der größten wilden Schneeglöckchenvorkommen Bayerns. Neugierig geworden? Hier gibt’s aktuelle Info’s im BR…
Bis 1330 war die „Fischerei“ ein Vorort Dingolfings – seit dieser Zeit symbolisiert sie den dritten Stern im Stadtwappen. Aus entsprechender Perspektive und engem Bildschnitt läßt sich auch in 2021 eine „jahrhundertealt anmutende“ Stimmung zaubern…
Wenn’s so einfach wäre: pack‘ den Virus und schmeiss ihn weg. Seit Anfang dieser Woche versuchen wir – neben der 15km Beschränkung – mit sog. FFP2-Masken in Geschäften und Verkehrsmitteln die Ansteckung „in Griff“ zu bekommen…
So kann das Jahr gut starten – endlich ein paar Zentimeter Schnee bei uns, gerade genug um eine erste Langlaufspur über die heimischen Felder zu ziehen. Leider wird es nicht lange anhalten, die beiden Tiefs Erhan und Flaviu bringen uns Regen und wärmere Temperaturen…